ultiermativ

Komplettnahrung gekocht

(derzeit nur Produkte der BIO – Manufaktur Herrmann’s)

Ob Maus, Mensch, Walfisch – oder auch Hund: Die Blutbilder höherer Lebewesen sind kaum zu unterscheiden. Denn Evolution hält an Bewährtem fest – modifiziert allenfalls. Bewährt hat sich der Blutkreislauf. Ein geniales Versorgungssystem mit ausgeklügelter Infrastruktur. Durch ein verzweigtes „Kanalnetz“ werden entfernteste Körperregionen selbst der größten Tiere ver- und entsorgt. Blut fließt – 24 Stunden täglich – ein Leben lang. Hauptbestandteil? 90% Wasser. Störungen, Defekte, gar Verstopfungen in diesem System wirken sich auf Organ- und Körperfunktionen aus, beeinträchtigen Lebensqualität – und reduzieren im schlimmsten Fall die Lebenserwartung. Erstaunlich, warum ein mikroskopischer Blick in diesen Kreislauf nicht Standard der Diagnostik ist. Jeder erfahrene Mediziner hätte sofort einen aussagekräftigen Gesamteindruck.

 Vitales Blut Gestörter Flüssigkeitshaushalt
VITALES_BLUT GESTÖRTER_WASSERHAUSHALT
Foto: Praxis für Regulationsmedizin – Paul Jahnhorst

Vitales Blut: Hämoglobin – das Protein bindet in Lunge oder Kiemen Sauerstoff und wird von Erythrozyten zum Gasaustausch bis in kleinste Kapillaren des gesamten Organismus gespült. Darum muss Blut flussfähig bleiben.

Foto: Praxis für Regulationsmedizin– Paul Jahnhorst

Ein gestörter Flüssigkeitshaushalt beeinträchtigt die Funktion der Erythrozyten. Stellen sie sich genoppt, zudem noch stark verklumpt dar, sollte dies sehr ernst genommen und die Ursache unbedingt gesucht und abgeklärt werden.

Wasser bedeutet Leben. Und um sicherzustellen, dass man nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzt, wurden im Laufe der Evolution dem Lebensraum angepasste Strategien entwickelt. So können Tiere in trockenen Regionen entweder enorme Mengen speichern (z. B. Kamele), oder gehen so sparsam mit kostbarem Nass um, dass der Bedarf fast ausschließlich über die Nahrung gedeckt werden kann. Für die gesamte Tierwelt aber gilt: Nahrung bitte am liebsten frisch und saftig. Gras, junge Triebe und Blätter, Früchte – oder saftiges Fleisch bis hin zum Aas. So schmeckt‘ s am besten – so wird Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf am effizientesten gedeckt.

„Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“
(Charles Darwin)

Der Hund besitzt bis heute den Verdauungsapparat eines Beutejägers und ist trotz genetischer Mutationen immer noch auf Nahrung angewiesen, deren Inhaltsstoffe ohne großen Verdauungsaufwand in den Blutkreislauf gelangen sollten – eine Eigenschaft, die auf Trockennahrung nur eingeschränkt zutrifft. Unsere Erfahrung zeigt: bei ausschließlicher Trockenfütterung ist die Gefahr eines gestörten Flüssigkeitshaushaltes durchaus realistisch. Wasser bereit zu stellen allein reicht nicht…

 

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…der Hund muss es auch trinken.

Diese Überlegungen sollten Sie in Ihre Fütterungsentscheidung einbeziehen.

Zu Fleisch grundsätzlich: jedes gesunde, in Europa geschlachtete Nutztier ist lebensmitteltauglich. Fleischreste, Knorpel, Knochen, Fette – woraus werden wohl Fertigsuppen und -soßen hergestellt? Entscheidend ist: gleichzeitige, räumlich nicht getrennte Verarbeitung von tierischen Rohstoffen zu Lebensmitteln und parallel zu Tiernahrung ist nicht gestattet. Nur werden Lebensmittel wie Herz, Leber, Kopf-, Schlund- oder Maulfleisch, ja selbst weißer Pansen (auch Zutat zur bayrischen Weißwurst) nicht günstiger, nur weil sie für einen Hund bestimmt sind. Ob nun für Teller oder Napf – Qualität hat ihren Preis.

„Wenn dem Hund so viel Gutes wiederfährt  – das ist schon ein paar Euro wert.“
(Thomas Kuhn)

BIO? Eine Frage der (Tier)Haltung

Ob ernährungsphysiologisch nun wertvoller oder nicht: Tatsache ist, dass artgerecht ernährte Tiere langsamer wachsen, also länger bis zur Schlachtreife benötigen, was sich auf die Fleischqualität wohl eher positiv auswirken wird. Und über quälende Tiertransporte, prophylaktische Fütterung mit Antibiotika und Unmengen von Insektiziden, Pestiziden und Kunstdünger auf und in unseren Böden, muss nun wirklich nicht mehr diskutiert werden. Wenn wirtschaftlich machbar – Konsequenzen ziehen. Frischfleisch und frische Agrarprodukte aus ökologischer Haltung bzw. Bewirtschaftung werden mittlerweile von unseren BIO-Lieferanten durch modernste Technik und erneuerbare Energien so kostengünstig verarbeitet, dass höhere Rohstoffpreise teilweise kompensiert werden können. Deswegen lassen wir unsere Feuchtnahrung nur mit ulTIERmativen BIO–Rohstoffen produzieren. Fragen Sie doch einfach Ihren Hund, was er davon hält?

„Wer Tiere quält, ist unbeseelt, und Gottes guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vornehm drein er schauen – es ist ihm einfach nicht zu trauen.“
(Herkunft unbekannt)